Handchirurgie

Karpaltunnel

Das Karpaltunnelsyndrom wird verursacht durch das Einklemmen des Mittelnervs zwischen Daumen- und Kleinhandballen. Folgende Symptome können dabei auftreten: das Einschlafen der Finger von Daumen bis Ringfinger oder ein unangenehmes Kribbeln beziehungsweise Schmerzen, die besonders nachts auftreten. Manche spüren auch einen Kraftverlust beim Zugreifen. Wird der Mittelnerv langfristig geschädigt, kann es darüber hinaus zum Gefühlsverlust beziehungsweise zur Lähmung der Finger kommen.

Kann man durch die Injektion von Kortison oder durch die Lagerung der Hand in einer Nachtschiene auf Dauer keine Besserung der Beschwerden erzielen, oder wenn schon Lähmungen eingetreten sind, ist ein chirurgischer Eingriff angeraten. Eine Durchführung einer neurologischen Nervenleitungsmessung oder eine Ultraschalluntersuchung des Karpalkanales kann die Diagnose bestätigen.

Über kleine Hautschnitte nutze ich chirurgische Instrumente zur Verbesserung  der Übersicht. Die Karpaldachspaltung bedingt dann die Erweiterung des Tunnels, was zur deutlichen Druckentlastung des Nervs führt. In der Regel bildet sich die Reizung des Nervs zurück und die Beschwerden gehen stark zurück oder verschwinden vollständig.

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Wichtiges in Kürze:

  • Behandlungszeit etwa 15 Minuten
  • Ambulanter Eingriff
  • Lokale Betäubung
  • Nachbehandlung: Wundverband und Schiene für 2 Tage, nach etwa 14 Tagen Fäden ziehen, Schonung der operierten Hand
  • Abklingen des Kribbelns häufig nach wenigen Tagen, falls schon Lähmungen oder Gefühlsstörungen vorlagen, kann es einige Monate dauern, bis die neurologischen Symptome sich zurückbilden

Sie haben noch Fragen zum Karpaltunnel?

Bitte wenden Sie sich an Prof. Dr. Christian Herold – Ihren Handchirurgen in Bremen! Sie erhalten ausführliche Detailinformationen zu den einzelnen Behandlungsvarianten.

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